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Bericht der Vorsitzenden Oktober 2108

Sitzungstermin: 24.10.2018

 

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Internetseite

Eine neue Domain wurde eingerichtet: tpd.or.at
Am 15.10.2018 wurden von Susanne Dechant die graphischen Entwürfe präsentiert und von den Anwesenden Margot Matschiner-Zollner und ihrer Nachfolgerin (Frau Dietersdorfer) sowie Andreas Mittermaier und mir diskutiert – grundsätzlich gutgeheißen und sich auf einen Entwurf festgelegt. Wir planen auch die Einrichtung personalisierter Mailadressen (für jene, die es wollen).
 
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Berufspolitische Perspektive

A
Änderung der gesundheitspolitischen Landschaft seit unserer letzten Sitzung.
Wir werden dementsprechend unsere Strategie neu definieren (müssen).
Positiv: Kostenzuschuss für Psychotherapie wurde auf € 28,- erhöht. 
Bei Sachleistung versuchen einige GKKs noch etwas zu tun (z.B. NÖGK mit NÖLP), was jedoch von der Regierung blockiert wird. 
 
In Zukunft werden wir es nicht mehr mit dem Hauptverband (HV) zu tun haben, sondern mit 3 Krankenversicherungen:
1
Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) 
ÖGK: € 28,- (da wird sich nichts ändern)
2
Selbständigenkasse (SVA) und Bauernversicherung
SVA: € 40-50,- (wird in Zukunft so viel zahlen wie bisher Bauernversicherung)
3
Öffentlicher Dienst (BVA) und Eisenbahner
BVA: € 40,- (gleichbleibend)
 
B
Begutachtungspraxis
Am 9.10 fand eine Sitzung der Gesundheit Österreich im Gesundheitsministerium statt. Es wurde ein Forschungsprojekt des Wiener Landesverbandes (WLP/ÖBVP) – in Kooperation mit der Donau Univ. Krems – vorgestellt: »Erfahrungen von Wiener PsychotherapeutInnen mit der Bewilligungspraxis der Krankenkassen betreffend Psychotherapie«.
Die Idee, derartige Daten unserer Mitglieder eigenständig zu erfragen, wurde bereits bei unserer letzten Sitzung diskutiert. Jetzt gibt es die Möglichkeit, dies im Rahmen der erwähnten Studie zu bewerkstelligen – mit der Zielsetzung, einen repräsentativen Querschnitt über die verschiedenen Methoden zu erlangen. Nächster Schritt ist es, den Kontakt zur Forschungsgruppe herzustellen und unser Kooperationsangebot zu unterbreiten.
 
Zur Begutachtungspraxis gibt es noch einen weiteren Punkt im Sinne einer weiteren Kontaktpflege zu den Verantwortungsträgern (Sozialversicherungen). Ich werde – gegebenenfalls gemeinsam mit Michael Blattny – Frau Dr. Fleischmann/Abt. Vertragspartner in der (noch bestehenden) WGKK aufsuchen – und mich um einen Gesprächstermin mit dem (noch) HV-Vorsitzenden Dr. Biach bemühen.
 
C
Grundlegende Schritte:
  • Recherche zu kassenfinanzierter höherfrequenter/ längerdauernder Psychotherapie (A. Mittermayer); 
  • Studie zur Wirksamkeit hochfrequenter Therapien (aus gesundheits-ökonomischer und psychotherapeutischer Sicht /längerfristiges Projekt);
  • Initiative, unsere Methoden in den verschiedenen Foren zu vertreten (AMFO/ÖBVP – s. Protokoll Pkt. 4)
Ausblick:
Weiterhin trete ich dafür ein, dass wir in der 2. Jahreshälfte 2019 eine Enquete zum Stellenwert unserer Verfahren organisieren.
 

Bericht der Vorsitzenden Mai 2018

Sitzungstermine: 23.5.2018

 

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Administration

Wie haben die notwendigen Schritte zur Vereinsbehörde erledigt; ich war mit dem Kassier bei der Bank – der Bericht des Kassiers folgt später. Kontaktdaten wurden mit Hilfe der Schriftführerin – und stv. Schriftführer – erneuert. Ich habe zu Vereinen, die sich schon jahrelang nicht gemeldet haben, Kontakt hergestellt (ÖAGG/ Fachsektion Gruppenanalyse).

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Berufspolitik

Bei der Berufspolitik geht es, wie Ihr alle wisst, um die Verbesserung unserer (finanziellen) Rahmenbedingungen bei den Sozialversicherungen (SVen), also konkret um die Erhöhung des Kostenzuschusses für unsere Patienten – sowie um den Abbau von Schikanen bei der Bewilligung unserer Therapien. Für diese Gespräche benötigen wir fundierte Daten zu diesem Thema. Wie Ihr wisst, hat dazu Fritz Lackinger eine Excel-Tabelle entworfen, welche die Vereine ihren Mitgliedern zur Verfügung gestellt haben. Leider sind dazu keine Rückmeldungen eingetroffen. Daher möchte ich einen neuen Anlauf unternehmen und dieses Mal unsere Kollegen ersuchen, formlos anonymisierte Fallberichte betreffend Bewilligung/Ablehnung zu schicken. Wenn auch dies zu keinem Ergebnis führt, bleibt als (letzte) Möglichkeit, eine extern durchgeführte Online-Befragung zur Erhebung quantitativer und qualitativer Daten (Kontakt zu entsprechendem Forschungsinstitut besteht bereits).

Zu diesen und anderen Vorhaben habe ich bereits ein Gespräch mit Kollegen Blattny (WKPS) geführt. Gemeinsam mit Michael Blattny werde ich die entsprechenden Kontakte mit dem BMSGAK (Gesundheits-/Sozialministerium) und den Gesundheitssprechern der Parlamentsklubs führen.

Politische Einflussnahme:

  • Beim Hauptverband (HV): Alexander Biach – Verbandsvorsitzender
  • Diesen Schritt ev. mit dem ÖBVP-Vorsitzenden Peter Stippl
  • Gespräche mit Entscheidungsträgern der Krankenkassen (KKen)

Wir müssen sicherstellen, dass unsere Interessen durch rasches, entschlossenes Handeln gewahrt werden (Regierung möchte ein entsprechendes Gesetz – Sozialversicherungsreform – bereits im Herbst 18 beschließen).

Unterlage (i.S. von Handout für Verhandlungspartner HV, KKen, ÖBVP etc.)

  • Darstellung der Tiefenpsychologischen Verfahren
  • Grundlagenpapier zu den Verhandlungen – Schwerpunkt Wirksamkeit
    (Univ. Klinik für PSA und PTH) > kurzfristig
  • Empirische Untersuchung unter den TPD-Mitgliedern > längerfristig